Akku-Staubsauger – Die ultimative Kaufberatung (2021): So findest du das richtige Modell ohne deine Wahl später zu bereuen

Endlich Freiheit vom Kabel!

Ein Akku-Staubsauger bezieht seine Energie aus dem Akku. Während du Staub und Schmutz entfernst, muss er also nicht an der Steckdose angeschlossen sein. Das erlaubt wesentlich mehr Bewegungsfreiheit. Im kabellosen Betrieb kommt der Sauger auch in die hintersten Ecken und punktet dabei durch eine einfache Handhabung sowie ergonomischen Komfort.

Ob Single oder Großfamilie, Tierhalter oder Allergiker: Welche Herausforderungen du beim Staubsaugen auch bewältigen musst, für jedes Bedürfnis findet sich ein passender Akkustaubsauger. Doch wie hoch ist die Saugleistung der kabellosen Geräte? Kann ein Akkusauger einen herkömmlichen Staubsauger ersetzen? Was solltest du beim Kauf beachten? Hier bekommst du Antworten.

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Gut zu wissen: Das Wichtigste in Kürze

Was ist ein Akkustaubsauger?

Ein Akkustaubsauger ist ein Staubsauger, der seine Energie nicht aus der Steckdose bezieht, sondern von einem Akku. Die meisten Modelle kommen ohne Staubsaugerbeutel aus, was kompakte Handsauger und als 2-in-1-Kombimodelle, die sich mit wenigen Handgriffen vom Boden- zum Handstaubsauger umbauen lassen.

Wofür werden Akku­staubsauger benutzt?

Akkustaubsauger kannst du wie gewohnt für die reguläre Bodenreinigung verwenden. Verfügen sie über eine abnehmbare Saugeinheit, eignen sie sich auch für den punktuellen Einsatz, etwa für das Aufsaugen von Krümeln unter dem Tisch. Da kein störendes Kabel im Weg ist, sind Akkusauger besonders wendig und erreichen auch abgelegene Ecken.

Schnelle Sauberkeit mit einem Handgriff

Erst ein Kabel verlegen, bevor du saugen kannst? Das gehört mit einem Akkustaubsauger der Vergangenheit an. Die Geräte sind sofort einsatzbereit. Einmal aus der Ladestation entnommen, befreien sie Böden und Polstermöbel schnell von Staub und Flusen. Selbst die Zimmerdecke erreichst du ohne Leiter und Verrenkungen.

Welcher Akkusauger ist der Richtige: Die 3 Akku-Staubsauger-Typen im Vergleich

Akku-Staubsauger unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Bauweise und ihrer Bestandteile. Grundsätzlich kannst du aus drei verschiedenen Typen wählen. Welcher Akkusauger ist der richtige für dich?

Saugen mit Sti(e)l: Akku-Stabstaubsauger

Bei einem Stiel- oder Stabstaubsauger ist die Saugdüse nicht über einen Saugschlauch mit dem Gehäuse verbunden, sondern über einen langen Stiel. An einem Ende des Stiels befindet sich die Saugdüse, am anderen das Gehäuse mit Staubauffangbehälter und Motor. Die meisten Modelle funktionieren heute ohne Staubsaugerbeutel und sind mit einer Staubbox ausgestattet. Die Düse lässt sich wie bei einem herkömmlichen Bodenstaubsauger wechseln.

Mini-Sauger für zwischendurch: Handstaubsauger & Tischstaubsauger

Möchtest du nicht gleich die ganze Wohnung saugen, sondern nur etwas Katzenstreu vor dem Katzenklo beseitigen oder die Autositze absaugen? Dafür eignet sich ein Handstaubsauger oder Tischstaubsauger. Die kompakten Geräte lassen sich mit einer Hand bedienen und sind optimal zum Saugen kleiner Flächen wie Treppenstufen, unter dem Tisch oder in Zimmerecken. Dadurch stellen sie eine praktische Ergänzung zum Bodenstaubsauger dar.

Unser Tipp: Der Alleskönner: 2-in-1-Akkusauger mit integriertem Handsauger

Besonders flexibel und daher besonders praktisch sind 2-in-1 Akkustaubsauger. Bei diesen Modellen kannst du den Stiel einfach abnehmen und die Saugdüse direkt am Gehäuse befestigen. Auf diese Weise verwandelt sich das Gerät von einem Bodenstaubsauger in einen kompakten Handstaubsauger. Mit verschiedenen Aufsätzen bist du für alle Einsatzzwecke gerüstet.

Die besten Vorteile eines Akku-Staubsaugers

Das Angebot an Akku-Staubsaugern ist mittlerweile riesig. Wenig verwunderlich, bieten die Geräte doch eine ganze Reihe an Vorteilen.

#1

Kein Kabelsalat mehr

Störender Kabelsalat gehört mit einem Akkusauger der Vergangenheit an. Zwar haben insbesondere leistungsstarke Sauger eine begrenzte Betriebsdauer, dafür wickelt sich beim Saugen kein Kabel mehr um die Möbel.

Kabelsalat beim Staubsaugen
Frau mit Akkustaubsauger

#2

Effizient & zeitsparend

Das Saugen mit einem Akkusauger spart Zeit. Aus der Ladestation nehmen, Startknopf drücken und schon kann es losgehen – ohne erst ein Kabel durch den Raum legen zu müssen.

#3

Schnell und flexibel einsetzbar

Akku-Stabstaubsauger sind nicht nur schnell einsatzbereit, sondern auch extrem flexibel. Mit den kompakten Geräten reinigst du Böden, schwierig zu erreichende Ecken und Zimmerdecken von Staub und Spinnweben.

Kabelsalat beim Staubsaugen
Frau mit Akkustaubsauger

#4

Stylisches Design und Ergonomie

Der Sauger mit langem Stiel sieht stylisch aus und macht es noch dazu leicht, beim Saugen eine aufrechte Körperhaltung einzunehmen. Dadurch sind Akkusauger sehr ergonomisch. Ihr leichtes Gewicht erlaubt eine einfache Handhabung.

#5

Stärkere Saugleistung als bei Handstaubsaugern

Akku-Stielstaubsauger sind handlich und so wendig wie Handstaubsauger. Allerdings weisen sie eine wesentlich höhere Saugleistung auf, mit der sich Hartböden und Teppiche effektiv reinigen lassen.

Kabelsalat beim Staubsaugen

Für welche Böden sind Akkustaubsauger geeignet?

Grundsätzlich e5ignet sich ein Akku-Staubsauger für jeden Bodenbelag. Für eine ebenso gründliche wie schonende Bodenreinigung gibt es dennoch einige Dinge zu beachten.

Hartböden

Akku-Staubsauger verfügen in der Regel über eine Universaldüse, aus der sich bei Bedarf weiche Bürsten ausfahren lassen. Diese Bürsten entfernen Staub und Schmutz von glatten Hartböden. Weist der Akkusauger eine hohe Saugleistung auf, geht die Arbeit schneller voran und es bleibt weniger Schmutz in der Bürste hängen.

Teppich

Staub und Flusen setzen sich gerne in dichten Teppichfasern fest. Um den Schmutz restlos zu entfernen, benötigst du einen Akkusauger mit hoher Saugleistung. Zum Saugen kannst du die Universaldüse verwenden. Bei kurzflorigen Teppichen erzielst du mit einer rotierenden Teppichbürste die besten Ergebnisse.

Laminat

Auf der harten, dichten Oberfläche von Laminat liegt Staub nur lose obenauf. Mit einem Akku-Staubsauger lässt sich der Schmutz wesentlich schneller und gründlicher entfernen als mit dem Besen. Damit der Boden nicht verkratzt, solltest du die Universaldüse mit ausgefahrenen Bürsten verwenden oder eine spezielle Hartbodendüse nutzen.

Fliesen

Auch für die Reinigung von Fliesen eignet sich ein Akkusauger besser als ein Besen. Beim Fegen wirbelt mehr Staub auf als beim Saugen, was vor allem für Allergiker zum Problem werden kann. Staubfrei bekommst du Fliesen mit der Universaldüse mit ausgefahrenen Bürsten oder mit einer Hartbodendüse mit Naturhaarborsten.

Besondere Eigenschaften

Für Allergiker geeignet: Hochwertige Akkusauger sind eine hervorragende Wahl für Allergiker. Wer gegen Pollen oder Hausstaubmilben allergisch ist, sollte sich für ein Modell mit HEPA-Filter entscheiden. Diese speziellen Schwebstofffilter befreien die Abluft von kleinsten Staub- und Schmutzpartikeln, die Allergien auslösen können. Der eingesetzte HEPA-Filter sollte mindestens der Klasse E12 entspricht. Diese Filter halten 99,5 Prozent aller Schmutzpartikel zurück.

HEPA-Filter der Klasse H13 filtern 99,95 Prozent aller Partikel aus der Luft, HEPA-Filter der Klasse H14 sogar 99,995 Prozent. Beutelsauger sind für Allergiker besser geeignet als Sauger mit Staubbox, da beim Entleeren des Auffangbehälters Staub aufwirbelt. Eine Alternative sind Akku-Wassersauger. Bei diesen Modellen landen Staub und Allergene in einem mit Wasser gefülltem Staubbehälter und können nicht mehr in die Raumluft entweichen.

Für Tierhaare geeignet: Leistungsstarke Akkustaubsauger kommen auch mit Tierhaaren zurecht. Tierhalter wissen, wie hartnäckig sich Haare auf Polstermöbel und in Teppichen festsetzen. Besonders gern sammeln sich die Haarknäuel in den Zimmerecken und unter Möbeln. Ein wendiger Akku-Stabstaubsauger gelangt dort ohne Probleme hin. Noch gründlicher funktioniert die Boden- und Polsterreinigung mit einer speziellen Tierhaarbürste. Die Düsen sind mit Microflor-Streifen ausgestattet, an denen Tierhaare haften bleiben. Achte bei der Wahl des Akku-Staubsaugers darauf, ob eine Tierhaarbürste zum Lieferumfang gehört oder ob sich das Gerät nachrüsten lässt.

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Checkliste mit den wichtigsten Kaufkriterien: Darauf solltest du beim Kauf achten

Akku-Staubsauger unterscheiden sich in der Größe, in der Verarbeitung, im Design und im Preis. Große Unterschiede gibt es aber auch in der Saugleistung, der Akkulaufzeit und der Lautstärke. Worauf solltest du bei der Auswahl achten? Hier stellen wir dir die acht wichtigsten Kaufkriterien vor.

Ausreichend große Staubbox

Beutellose Akkusauger sind mit einer Staubbox ausgestattet. Der Vorteil: Du musst keine Staubsaugerbeutel mehr wechseln und sparst dadurch Geld. Je größer der Staubbehälter ist, umso seltener musst du ihn reinigen. Bei den meisten Modellen fasst der Auffangbehälter zwischen 0,3 und 0,5 Litern. Vereinzelt finden sich auch Geräte mit 0,5 bis 1,0 Litern Fassungsvermögen. Entscheidest du dich für einen Akku-Staubsauger mit Beutel, achte darauf, welche Folgekosten anfallen. Lassen sich nur die Beutel des Herstellers verwenden oder kannst du auch günstigere Marken nutzen?

Geringes Gewicht

Anders als bei einem herkömmlichen Staubsauger ziehst du das Gehäuse des Akkusaugers nicht hinter dir her, sondern hältst es in der Hand. Mit nur einem Arm bewegst du den Sauger über den Fußboden, über Polstermöbel oder schwenkst ihn über Kopf, um die Decke von Spinnweben zu befreien. Ein Akku-Staubsauger sollte daher möglichst leicht sein. Die meisten Modelle bewegen sich in einer Gewichtsklasse von 1,0 bis 3,5 Kilogramm. Geräte mit bis zu 1,5 Kilogramm lassen sich besonders einfach handhaben.

Gute Handhabung (Ergonomie)

Ein ergonomischer Staubsauger erleichtert die Handhabung und verhindert Rückenschmerzen. Achte darauf, dass das Gerät mit einem Teleskopstiel ausgestattet ist, der sich einfach an deine Körpergröße anpassen lässt. Von Vorteil ist zudem eine Freisteh-Funktion. Rückst du beim Saugen Möbel oder Teppiche zurecht, kannst du einen Sauger mit dieser Funktion aufrecht stehen lassen und musst dich nicht bücken, um ihn auf dem Boden abzulegen.

Hohe Saugkraft

Die Saugkraft von Akkustaubsaugern wird meist in Volt angegeben. Für einen Handstaubsauger reicht eine Saugleistung von 10 Volt aus. Ein Bodenstaubsauger sollte über mindestens 18 Volt Saugkraft verfügen, um auf Hartböden ein ordentliches Ergebnis zu erzielen. Für Teppiche, Polstermöbel und in Haushalten mit Tieren sollten es mindestens 21 Volt, besser noch 25 Volt sein.

Einige Hersteller geben die Saugkraft in Pascal (PA) an. Der PA-Wert beschreibt den Unterdruck, der beim Saugen entsteht. Ein hoher Unterdruck bedeutet eine hohe Saugkraft. Gute Akku-Staubsauger der höheren Preisklasse erreichen Messwerte zwischen 15.000 und 16.000 PA. Für die Messung des PA-Werts gelten allerdings keine einheitlichen Standards. Ein hoher PA-Wert bedeutet daher nicht automatisch, dass es sich um ein extrem saugstarkes Gerät handelt.

Niedrige Lautstärke

Laut Gesetz darf ein Bodenstaubsauger eine Betriebslautstärke von 85 Dezibel (dB) nicht überschreiten. Der TÜV empfiehlt Staubsauger mit einem Lautstärkepegel von maximal 75 dB. Alles darüber wird schnell als störend wahrgenommen. Akkustaubsauger bringen es auf durchschnittlich 70 bB. Als leise gelten alle Geräte, die unter diese Grenze fallen.

Ein hochwertiger Akku

Eine lange Akkulaufzeit verhindert, dass dem Staubsauger mitten beim Saugen die Energie ausgeht. Ein hochwertiger Akku hält zudem viele Ladezyklen durch, ist schnell wieder aufgeladen und verliert bei Nichtbenutzung nicht an Energie. Die Akkulaufzeit richtet sich auch nach der Leistungsstufe, mit der du saugst: Bei geringer Leistungsstufe arbeiten die meisten Akkusauger rund eine Stunde lang. Auf hoher Leistungsstufe verringert sich die Laufzeit dagegen auf etwa 15 Minuten. Für große Wohnungen empfiehlt sich daher ein Gerät mit Wechselakku.

Lebensdauer und Laufzeit werden auch von der Art des Akkus beeinflusst. Je nach Modell sind Akku-Staubsauger mit den folgenden Akku-Typen ausgestattet:

  • Nickel-Cadmium-Akkus arbeiten zuverlässig, weisen aber eine hohe Selbstentladung auf und sollten erst vollständig entladen werden, bevor du sie wieder aufladen kannst – der sogenannte Memory-Effekt.
  • Nickel-Metallhydrid-Akkus sind etwas leistungsstärker, müssen aber sehr lange aufladen.
  • Lithium-Ionen-Akkus sind die optimale Wahl für einen Akkusauger. Sie bieten die längsten Laufzeiten, sind schnell wieder aufgeladen, die Selbstentladung ist gering und der Memory-Effekt entfällt.

Nützliche Funktionen und Zusatzfeatures

Akkusauger mit Zusatzfeatures erleichtern die Hausarbeit ungemein. Folgende Funktionen sind besonders nützlich:

  • Einstellbare Saugstufen: Ein guter Akkustaubsauger verfügt über mehrere Saugstufen. Im Standardmodus lassen sich Staub, Flusen und leichter Schmutz entfernen. Auf maximaler Stufe, oft als Power-Boost bezeichnet, beseitigt der Sauger auch hartnäckigen Schmutz und entfernt Tierhaare von Teppichen und Polstern. Im Eco-Modus arbeitet der Staubsauger energiesparend, was die Akkulaufzeit verlängert.
  • Schwenkkopf: Ein Akkusauger eignet sich ideal, um auch schwer erreichbare Ecken von Staub und Schmutz zu befreien. Noch besser gelingt das mit einem Schwenkkopf. Die schwenkbaren Bürsten verändern ihre Position und gleiten dadurch problemlos auch in schwer erreichbare Bereiche wie unter das Sofa oder unter das Bett.
  • LED-Leuchten: Hast du auch wirklich jede Staubfluse erwischt? Selbst bei Tageslicht ist das nicht immer einfach zu erkennen. LED-Leuchten an der Staubsaugerdüse zeigen dir, wo sich Flusen, Wollmäuse und Krümel unter großen Möbelstücken verstecken – für eine einwandfrei saubere Wohnung.
  • Wischfunktion: Auf das Saugen folgt das Wischen. Akkustaubsauger mit Wischfunktion nehmen es mit jedem Schmutz auf. Im Saugmodus entfernen sie Staub und feste Verschmutzungen, im Wischmodus rücken sie schlammigen Fußabdrücken, Pfotenabdrücken und Flecken zu Leibe. Die Nass-Trockenreiniger eignen sich vor allem für Haushalte, in denen hauptsächlich Hartboden verlegt ist.
  • Flüssigkeiten aufnehmen: Einmal nicht aufgepasst, schon schwappt der Kaffee aus der Tasse und landet auf dem Boden. Hast du einen Akku-Nasssauger im Haus, kannst du die verschüttete Flüssigkeit einfach aufsaugen. Kaffee, Wasser und andere Flüssigkeiten landen im Auffangbehälter und lassen sich nach dem Saugen entsorgen. Mühsames Bodenwischen entfällt.
  • Teppich waschen: Flecken auf dem Teppich sind ärgerlich. Gerade in Haushalten mit Kleinkindern oder Haustieren landet immer mal wieder was auf Teppichen und Polstern, was dort nicht hingehört. Ein kabelloser Nasssauger mit Teppichwaschfunktion löst die Flecken mit Wasser und eventuell einem milden Reinigungsmittel. Akkusauger mit Teppichwaschfunktion gibt es als Stielstaubsauger und als kompakte Handstaubsauger für den punktuellen Einsatz.

Eine umfangreiche Ausstattung (Zubehör/Lieferumfang)

  • Ersatz- und Wechselakkus: Lithium-Ionen-Akkus weisen eine lange Lebensdauer auf. Gehen sie doch einmal kaputt, ist es von Vorteil, wenn du den Staubsauberakku selbst austauschen kannst. Für große Wohnungen empfehlen sich zudem Staubsauger mit Wechselakkus, mit denen du die Laufzeit verdoppelst. Prüfe vor dem Kauf daher, ob für dein bevorzugtes Modell Ersatz- und Wechselakkus vorhanden sind und welche Kosten dafür anfallen.
  • Zubehör und Lieferumfang: Je mehr Zubehör ein Akku-Staubsauger mitbringt, umso weniger musst du separat nachkaufen. Zum Lieferumfang sollten in jedem Fall eine Universalbürste, eine Fügendüse und eine Polsterdüse gehören. Einige Modelle bringen zudem eine Hartboden- und Parkettbürste und eine Tierhaardüse mit. Weiteres praktisches Zubehör sind HEPA- und Hygienefilter zum Wechseln.
  • Ladestation: Damit der leere Akku wieder Energie bekommt, muss der kabellose Staubsauger in die Ladestation. Die gehört in aller Regel mit zum Lieferumfang. Viele Hersteller bieten Ladestationen, die sich an der Wand montieren lassen. Auf diese Weise steht die Ladestation nicht im Weg herum und der Staubsauger lässt sich platzsparend verstauen.
  • Fugendüse: Wie beschrieben, gehört eine Fugendüse in der Regel zum Lieferumfang eines Akku-Staubsaugers. Mit dem schmalen Aufsatz entfernst du Krümel und Staub aus Sofaritzen und den schmalen Fugen zwischen Schränken. Willst du dein Auto von innen absaugen, ist die Fugendüse ebenfalls eine große Hilfe.

Welche bekannten Hersteller von Akkusaugern gibt es?

Die Auswahl an Akkustaubsaugern ist mittlerweile groß. Immer mehr Hersteller ergänzen ihr Sortiment um die kabellosen Haushaltshelfer. Hier bekommst du einen Überblick über bekannte Hersteller und Marken.

  • Dyson: Das Unternehmen wurde 1991 von James Dyson gegründet. Zwei Jahre später brachte der Hersteller die erste Version seines Staubsaugers DC01 auf den Markt, der mit der innovativen Dual-Zyklon-Technologie arbeitete: Per Fliehkraft befördert der Staubsauger Schmutzpartikel aus der Luft in den Auffangbehälter. Heute bietet Dyson eine Vielzahl an Akkustaubsaugern mit Zyklon-Technologie an.
  • Bosch: Seit mehr als 130 Jahren produziert das Stuttgarter Unternehmen Bosch hochwertige Haushaltsgeräte. Selbstverständlich gehören auch Staubsauger zum Sortiment. Kabellose Bosch Staubsauger zeichnen sich durch ihre kraftvollen Akkus aus. Wechselbare Mehr-Geräte-Akkus lassen sich sogar in verschiedenen Bosch Haushaltsgeräten verwenden.
  • AEG: Im Jahr 1883 in Berlin gegründet, machte sich AEG schnell als innovatives Unternehmen einen Namen. Die Firma brachte die Glühlampe nach Deutschland und präsentierte mit dem LAVAMAT den ersten Waschautomaten. Die AEG QX Akku-Staubsauger verbinden elegantes Design und hohe Saugkraft.
  • Rowenta: Seit 1909 steht der Markenname Rowenta für Küchen- und Haushaltsgeräte von hoher Qualität und Zuverlässigkeit. Heute gehört die Firma zur französischen Groupe SEB. Rowenta bietet eine Vielzahl von Akkusaugern an, vom kostengünstigen Stielstaubsauger bis hin zu leistungsstarken Geräten speziell für Allergiker und Haustierbesitzer.
  • Hepa: HEPA bezeichnet keine Staubsaugermarke, sondern einen Schwebstofffilter, der in vielen modernen Bodenstaubsaugern zum Einsatz kommt. Anders als ein herkömmlicher Schmutzfilter hält ein HEPA-Filter auch besonders feine Staubpartikel zurück. Die Filter bestehen aus einem engmaschigem Fasernetz, bei dem die Fasern unregelmäßig angeordnet sind. Schmutzpartikel bleiben an diesen Fasern einfach haften.
  • Tineco: Tineco ist eine Tochterfirma des Unternehmens Ecovacs und hat sich vor allem mit Saugrobotern einen Namen gemacht. Tineco Trockensauger und Nass-Trockensauger mit Akku zeichnen sich durch ihre smarten Sensoren aus, mit denen sie zum Beispiel Staub und Schmutz erkennen.
  • Hoover: Die Marke Hoover existiert bereits seit 1908. Gegründet wurde die Firma, als William Henry Hoover seinem Schwager einen selbstgebastelten Staubsauger abkaufte, der durch die Wohnung gezogen werden konnte. Das Produkt entwickelte sich zum Verkaufsschlager. Seit 1995 gehört der europäische Teil des Unternehmens zum italienischen Haushaltsgerätehersteller Candy.
  • Leifheit: Seit mehr als 60 Jahren gehört Leifheit zu den führenden Anbietern von Haushaltsgeräten in Europa. Innovative Lösungen sollen dafür sorgen, die Hausarbeit einfacher zu machen. Dazu tragen auch die Akkusauger des Unternehmens bei. Für jede Bodenart geeignet, halten sie das eigene Zuhause sauber.

Akku-Staubsauger im Test bei Stiftung Warentest

Jeder Hersteller preist die Vorteile seiner Akkustaubsauger an. Doch welche Geräte halten wirklich, was sie versprechen?

Stiftung Warentest stellt regelmäßig Haushaltsgeräte auf den Prüfstand, darunter auch Akkusauger. In den Jahren 2020 und 2021 hat das unabhängige Testmagazin insgesamt 21 kabellose Staubsauger dem Praxistest unterzogen und zur weiteren Analyse ins Labor geschickt. Viele Modelle saugen auf Hartboden gut, auf Teppich erweisen sich manche sogar als sehr gut.

Die Saugleistung der kabellosen Geräte steht den klassischen Bodenstaubsaugern mittlerweile in nichts mehr nach. Tierhaare entfernen Akkusauger häufig sogar besser als kabelgebundene Sauger. Allerdings geht vielen Modellen schnell die Puste aus. Auf höchster Leistungsstufe hält der Akku oft nur 15 Minuten durch. Darüber hinaus kritisiert Stiftung Warentest die recht hohe Lautstärke vieler Geräte. Ein großer Pluspunkt ist dagegen die komfortable Handhabung.

Im Akkusauger-Test von 2021 fallen vor allem der Bosch BSS81POW1* und der Dyson V11 Absolute Extra* positiv auf. Beide erhalten die Note „gut“. Der Bosch Akkusauger reinigt vor allem Teppichboden zuverlässig. Der Dyson Staubsauger zeigt insgesamt die beste Saugleistung und entfernt sogar feine Tierhaare aus Polstern. Ebenfalls „gut“ ist der Vorwerk Kobold VB100, Testsieger aus dem Jahr 2020. Er ist der einzige Beutelstaubsauger unter den getesteten Geräten. Stiftung Warentest empfiehlt ihn vor allem für Hausstauballergiker.

Titel des TestAkkusauger gegen Bodenstaubsauger
Datum27.01.2020
Getestete Modelle14 Akku-Staubsauger
Fazit der Tester„Lang­sam nähern sich die Geräte ihren kabel­gebundenen Kollegen an, einige können sogar mithalten.“
Link zum Testwww.test.de
Preis4,50 EUR (Zugriff auf Testergebnisse für 120 Produkte)

Testsieger bei Stiftung Warentest: Das ist der beste Akku-Staubsauger

Bosch BSS81POW1

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  • Power for ALL System: Der Akku ist Bestandteil des kabellosen 18-Volt-Systems von Bosch Home & Garden (grüne Produktlinie).
  • Sauberkeit auf allen Ebenen: Dank umfangreichem Zubehör wird jede Art von Schmutz vom Boden bis zur Decke beseitigt. Auch zur Autoreinigung geeignet.
  • Intensive Reinigung: Für Sauberkeit auf allen Böden dank AllFloor HighPower Brush und DigitalSpin Motor.
  • Cartridge Filter mit Pure Air Membran und Hygienefilter für saubere Ausblasluft. Einfache Filterreinigung durch RotationClean - kein Waschen notwendig.

Alternativen zu Akkustaubsaugern, die du kennen solltest

Akkustaubsauger sind äußerst praktisch, handlich und wendig. Doch natürlich findet sich noch eine ganze Reihe weiterer Staubsauger-Typen auf dem Markt. Diese drei Alternativen solltest du kennen:

1. Saugroboter

Auch Saugroboter gehören zu den Akkustaubsaugern. Die kleinen Roboter fahren selbstständig durch den Raum und befreien den Boden dabei von Staub und Krümeln. Je nach Modell gehen sie dabei nach dem Chaos-Prinzip vor oder navigieren anhand einer digitalen Karte durchs Zimmer. Einige Saugroboter können sogar den Boden wischen. Haben sie ihre Arbeit erledigt, fahren sie in ihre Aufladestation zurück.

Nachteile: Aufgrund ihrer Bauweise kommen Saugroboter nicht in alle Ecken und die Staubbox fällt eher klein aus. Sie sind daher eine praktische Ergänzung zu einem Bodenstaubsauger, können ihn aber nicht ersetzen.

Saugroboter

2. Bodenstaubsauger (mit Kabel)

Der Klassiker unter den Staubsaugern wird per Kabel an der Steckdose angeschlossen. Staub, Flusen und Krümel landen in einem Staubsaugerbeutel. Kommt es nicht gerade zum Stromausfall, geht einem kabelgebundenem Staubsauger während des Saugens nicht die Energie aus. So reinigt er auch große Flächen zuverlässig.

Der volle Beutel lässt sich im Hausmüll entsorgen, ohne dass dabei Staub aufwirbelt, was vor allem für Allergiker eine Erleichterung ist. Durch sein großes Gehäuse und das Kabel bietet ein herkömmlicher Bodenstaubsauger allerdings weniger Bewegungsfreiheit als ein Akkusauger. Staubsaugerbeutel müssen regelmäßig nachgekauft werden.

Frau mit Staubsauger

3. Handstaubsauger

Die kleine Alternative zum großen Bodenstaubsauger eignet sich optimal, um Krümel von der Couch zu saugen, die Badezimmermatte von Haaren zu befreien oder Sitze und Kofferraum im Auto zu reinigen. Handstaubsauger werden in der Regel ebenfalls als Akkusauger angeboten. Sie sind praktisch für den punktuellen Einsatz zwischendurch, wenn du gerade nicht den großen Staubsauger hervorholen möchtest. Sie sind jedoch zu klein, um einen ganzen Raum oder gar die ganze Wohnung zu saugen.

Handstaubsauger

Häufige Fragen zu Akkustaubsaugern

Wie funktioniert ein Akkustaubsauger eigentlich? Mit welchen laufenden Kosten musst du rechnen? Welcher Wartungsaufwand fällt an? Hier bekommst du Antworten auf häufige Fragen.

Technik: Wie funktionieren Akkustaubsauger?

Grundsätzlich funktionieren Akkusauger ähnlich wie ein konventioneller Staubsauger mit Kabel. Ein Gebläse erzeugt Unterdruck, der Luft und damit Staub und Schmutz vom Boden ansaugt. Der Unterschied besteht darin, dass sie nicht per Kabel, sondern eben über einen Akku angetrieben werden. Viele beutellose Akkusauger arbeiten mit der sogenannten Zyklon-Technologie: Eine Rotationsbewegung im Inneren des Staubsaugers erzeugt einen Zyklon, der Staub und Schmutzpartikel aus der Luft heraustrennt und in den Auffangbehälter befördert. In anderen Modellen sorgen Filter dafür, dass die wieder ausgestoßene Luft keine Schmutzpartikel mehr enthält.

Preis: Wie viel kostet ein guter Akkusauger?

Für einen guten Akkustaubsauger musst du mit Kosten von mehreren Hundert Euro rechnen. Die aktuellen Testsieger von Stiftung Warentest, der Bosch BSS81POW1 und der Dyson V11 SV17, kosten beide um die 600 Euro. Etwas günstiger ist der Bosch BBH7SIL Athlet, der für rund 380 Euro zu haben ist und im Test ebenfalls mit der Note „gut“ abschneidet.

Kaufen: Wo kann man einen Akku-Staubsauger kaufen?

Einen Akkustaubsauger bekommst du in der Haushaltswarenabteilung der Elektrofachmärkte. Möchtest du Geld sparen, kannst du dich online nach Schnäppchen umsehen. Sowohl der Elektrofachhandel als auch große Online-Versandhändler bieten Geräte im Internet oft günstiger an als der stationäre Fachhandel. Achte auch auf Aktions- und Angebotswochen!

Praxis: Wie werden Akku-Staubsauger benutzt?

Akkusauger punkten durch ihre besonders einfache Handhabung. Du musst das Gerät lediglich aus der Ladestation nehmen, auf den Startknopf drücken und schon ist es einsatzbereit. Bei einigen Modellen ist es nötig, den Startknopf während des gesamten Saugvorgangs gedrückt zu halten. Andere lassen sich wie ein kabelgebundener Sauger ein- und ausschalten. Nach dem Saugvorgang bzw. wenn der Akku entladen ist, stellst du den Staubsauger wieder in die Ladestation.

Pflege: Wie werden Akku-Staubsauger geleert und gereinigt?

Bei Akkusaugern mit Beutel gibst du den vollen Staubsaugerbeutel einfach in den Hausmüll. Bei beutellosen Modellen kippst du den Schmutz aus dem Auffangbehälter und reinigst die Staubbox anschließend gründlich. Regelmäßig solltest du auch den Einsaugschlitz und die Düse von Haaren und Schmutz befreien, damit diese nicht verstopfen. Verschmutzte Filter müssen je nach Modell ausgetauscht oder gewaschen werden. Beachte dazu auch die Wartungshinweise in der Gebrauchsanleitung des Herstellers.

Kosten: Welche Folgekosten habe ich bei einem Akkusauger (im Vergleich zu anderen Staubsaugervarianten)?

Die Mehrheit aller Akkusauger verzichtet mittlerweile auf einen Staubsaugerbeutel. Das spart Folgekosten. HEPA- und Hygienefilter müssen allerdings regelmäßig gereinigt und eventuell ausgetauscht werden. Ein verschmutzter Filter verringert die Saugleistung und hält zudem weniger Schmutzpartikel zurück. Eine kostensparende Alternative zu Wechselfiltern sind waschbare Filter.

Varianten: Gibt es Akkustaubsauger, die nass und trocken saugen?

Ja, die gibt es. Nass- und Trockensauger mit Akku entfernen nicht nur Flusen und Krümel, sondern auch Flüssigkeiten. Zu diesem Zweck verfügen die meisten Modelle über eine spezielle Wechseldüse. Es handelt sich ausnahmslos um beutellose Staubsauger. Äußerlich unterscheiden sie sich kaum von einem herkömmlichen Trockensauger, sind für gewöhnlich aber etwas teurer.

Fazit: Kann ein Akkustaubsauger einen herkömmlichen Staubsauger ersetzen?

In Sachen Saugleistung können es moderne Akkustaubsauger inzwischen mit kabelgebundenen Bodenstaubsaugern aufnehmen. Beutellose Modelle mit Zyklon-Technologie weisen den zusätzlichen Vorteil auf, dass sie nicht an Saugkraft verlieren. Zu beachten ist lediglich, dass die Akkus vor allem auf maximaler Leistungsstufe nur knapp eine Viertelstunde lang durchhalten. Viele Hersteller bieten aber mittlerweile Wechselakkus an, mit denen sich die Laufzeit verdoppeln lässt. Zudem sind die Ladezeiten moderner Akkusauger so kurz, dass sie schnell wieder einsatzbereit sind.